Trinity 2.0

Alles was hier beschrieben wird befindet sich in der Entwicklung, ist sehr spekulativ und muss nicht unbedingt wie beschrieben umgesetzt werden.

IOTA möchte seine Wallet mit einigen neuen und bahnbrechenden Funktionen erweitern.

Eine der Funktion ist ein „Messenger mit Bezahlfunktion“, der Nutzer soll mit Kryptowährungen so einfach umgehen können, wie beim Versenden von Textnachrichten oder beim Scannen eines QR-Codes. Mittels Masked-Authenticated-Messagings (MAM) wird es den Benutzern ermöglicht, feste Mengen von MIOTA ohne Transaktionsgebühren untereinander zu senden. Dies geschieht auf die gleiche Weise wie zum jetzigen Zeitpunkt Bilder und Dateien via Direktnachrichten ausgetauscht werden.

Kryptowährungen mittels der bereits entwickelten MAM-Messaging-Applikation zu transferieren ähnelt der Funktionsweise der von Tencent betriebenen App WeChat, diese deckt bereits über 30 Prozent der mobilen Zahlungen in China ab und erfreut sich steigender Beliebtheit.

Das Trinity-Wallet 2.0 löst das Problem der komplizierten Adressierung von Kryptowährungen für Benutzer. Die Funktionalität wird unter der Haube der MAM-App ausgeblendet, um sie selbst zu verwalten.

Als Nebeneffekt unterstützt jede Nachricht oder Datenanwendung den Tangle, weil mit jeder Nachricht zwei andere Transaktionen bestätigen werden müssen.

 

Drittanbietermodule:

Eine weitere Neuerung ist es Drittanbietern, wie beispielsweise Exchanges, Börsen oder Banken die Möglichkeit zu geben ihre eigenen Module in der Wallet zu integrieren. Dies erschafft völlig neue Servicedienstleistungen und Anwendungsgebiete. Neben dem einfacheren und schnelleren Kauf/Verkauf von Miota, wird dies auch Umtausch-Transaktionen von EUR / Miota in Echtzeit ermöglichen, wenn die Wallet eine Modul mit Banklizenz und somit direkter Bankverbindung bekommt.

Dies funktioniert natürlich auch mit einer Car-Wallet oder anderen autonomen Maschinen-Wallets und würde das Problem der Volatilität beim IOTA Token lösen, denn wer beispielsweise an einer IOTA-fähigen E-Ladesäule sein Auto auflädt, möchte nicht Tage zuvor IOTA-Token an einer Exchange kaufen und mit der Ungewissheit leben, dass diese am Tag des Ladevorgangs 20 % weniger wert sind. Wenn man sich dieses Szenario überlegt, benötigt man bei einem derartigen Bank-Modul überhaupt keine IOTA-Token in der Wallet um an einer IOTA-fähigen E-Ladesäule bezahlen zu können, die IOTA-Token würde die Wallet automatisch im Hintergrund kaufen und umgehend verwenden. Der Endverbraucher würde diese Transaktionen überhaupt nicht mitbekommen und nur den zu bezahlenden Euro Betrag angezeigt bekommen. Eine Bank, die diesen Echtzeit-Service anbieten würde müsste einen großen Vorrat an IOTA Token halten, was mich sofort an den Artikel von  microHash aka Lukas Tassanyi erinnert (bitte unbedingt lesen).

 

Omoku tauscht sich bereits mit der IF  über ein solches Drittanbietermodul aus, welche Serviceleistung oder Funktionen dieses Modul abdeckt ist noch nicht durchgesickert. Allerdings bestätigen die folgenden beiden Auszüge aus dem Omoku-Blog meine Vermutung:

"….. Neben unserem Hauptziel, der Einführung des MVP und der Entwicklung des Produkts, nimmt die Verfeinerung des Backlogs - sowohl intern als auch gemeinsam mit relevanten Stakeholdern - einen Grossteil unserer Ressourcen in Anspruch. Der Product Backlog ist das Herzstück aller laufenden Entwicklungen. Der Grundstein des Omoku Produkt Backlogs ist unsere Vision, die IoT-Wirtschaft mit der Bankeninfrastruktur zu verbinden. Der daraus resultierende vereinfachte Austausch zwischen IOTA und Euro soll die Einführung von IOTA unterstützen und das Problem der starken Preisschwankungen für verschiedene Interessengruppen lindern...…"

"...….Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Banken ist nach wie vor eine der grössten Herausforderungen für Start-ups im DLT-Bereich. Zusätzlich zu den bestehenden Beziehungen steht die TriModa GmbH als Betreiberin von Omoku, in laufenden Gesprächen mit weiteren Banken. Trotz der anhaltend grossen Skepsis beobachten wir seit einiger Zeit bedeutende Entwicklungen im Schweizer Bankensektor hin zu einer Annäherung an Unternehmen, die regulierte Finanzdienstleistungen im DLT-Bereich anbieten wollen. Dies war ein wichtiger Grund für unseren Umzug in die Schweiz. Was den zeitlichen Rahmen betrifft, so erwarten wir in diesem und im nächsten Jahr deutliche Fortschritte in dieser Hinsicht....."

Quelle: https://de.omoku.io/blog/goals_2019

 

 

PS: Wer das originale Trinity Update August 2019 in deutsch lesen möchte, der kann wieder bei EinfachIota.de vorbei schauen.

 

 

Quelle: offizieller IF Discord