JINN Mikrocontroller

JINN ist der Arbeitstitel für eine neue Art von Mikrocontroller (noch nicht veröffentlicht), aufgrund der hohen Mobilität für Geräte im IoT (zum Beispiel Sensoren) besteht die besondere Herausforderung darin mit möglichst wenig Energie auszukommen. JINN ist ein platzsparender und zugleich energieeffizienter Universalprozessorchip, der nicht mit dem binären System arbeitet, sondern mit dem ternären System.

 

Wie leistungsstark wird ein JINN -Prozessor sein?

JINN sollte nicht mit den heutigen binären Prozessoren verglichen werden, diese basieren auf vertikaler Skalierung, was bedeutet, dass diese Prozessoren nur durch Wachstum leistungsfähiger werden (mehr Transistoren). JINN hingegen verwendet eine horizontale Skalierung, die Steigerung der Rechenleistung wird durch ein Netzwerk an JINN Prozessoren erreicht. Die Leistung eines einzelnen JINN Prozessors ist nicht so wichtig, da mit zunehmender Anzahl von Prozessoren im JINN-Netzwerk auch die Verarbeitungsleistung eines einzelnen JINN zunimmt. Sobald der Nutzer seinen eigenen einzelnen JINN freigibt, kann die Rechenleistung des eigene JINN für das gesamte Netzwerk der JINNs genutzt (Distributed Computing) werden. 

 

Was ist das Besondere an JINN?

Jeder Computer, der eine Transaktion in das IOTA-Tangle senden möchte, muss als Spamschutz etwas Arbeit verrichtet und eine kleine Rechenaufgabe lösen. Das nennt man „Proof of Work“, ein heutiger PC benötigt ca. 20-30 Sekunden für diese Berechnung. Mit dem Distributed Computing mittels JINN oder den ausgelagerten Berechnungen mithilfe von Qubic (siehe Kapitel Qubic) kann PoW auch auf ressourcenarmen Kleinstgeräten durchgeführt werden. Der JINN Mikrocontroller kann zusätzlich in Alltagsgeräten verbaut werden, damit kann jedes Handy, Kühlschrank, Sensor, Bohrmaschine oder irgendein anderes Gerät Transaktionen über den Tangle senden, da es jetzt den erforderlichen Arbeitsnachweis auch ohne eigene große Rechenpower durchführen kann.

Der JINN Prozessor ist in der Hardware optimiert für die ternäre Software Qupla/Abra (Qubic). Alle zukünftigen IOTA basierenden IoT Geräte kommunizieren dann über JINN und Qubic miteinander und tauschen Daten bzw. IOTA-Token für einen Wertetransfer in Echtzeit aus. Das große Ziel ist, dass der ternäre JINN- Mikrocontroller (oder das Konzept) eines Tages in die Mehrheit der Geräte des Internets der Dinge integriert wird.

Dies kann einen gesamten neuen Wirtschaftsbereich entstehen lassen, der hochgradig automatisiert und optimiert ist. Letztendlich ist das die Vision von IOTA – die Maschinenökonomie.

 

Info zur Historie (grob und in Kurzform)

Wie bereits im Themenbereich "Gründungsgeschichte" beschrieben wurde das Hardware-Startup JINN-Labs bereits 2014 von David Sønstebø und Sergey lvancheglo „Come-from-Beyond“ gegründet (beide sind auch Gründungsmitglieder der IF). JINN-Labs ist eine eigenständige Firma, die Art der Geschäftsbeziehung zu IOTA sind noch nicht veröffentlicht. Auch sind weiter Details zum JINN Projekt leider noch nicht bekannt. Sobald mehr Informationen veröffentlicht werden soll auch direkt ein Hardware-Prototyp folgen.

Qubic ist das Software-Protokoll (erste Ideen 2012), dass mit Hilfe der Entwicklung von JINN umgesetzt werden soll. Die logische Folge um die Vision der Maschinenökonomie zu verwirklichen und den Hardwareteil mit dem Softwareteil zu komplettieren ist die Gründung einer neuen Organisation, die dieses ermöglicht, die Idee zur IF war geboren.